Systemisches Verständnis von SEDLÁK & PARTNER: Teil 1

Published by on 7. Sep 2011 in category Neuere Systemtheorie

Welche Punkte eines systemisch-konstruktivistischen Organisationsverständnis sind für SEDLÁK & PARTNER in der Praxis relevant? Organisationen sehen wir als nicht-triviale soziale Systeme, die gekennzeichnet sind durch Komplexität, Selbstorganisation und durch nicht-lineare Dynamiken. Komplexität bedeutet in diesem Zusammenhang die Zahl und Qualität der internen Verknüpfungen (ein Input, der von Außen gegeben wird durchläuft eine Vielzahl von Verästelungen, sodass der kausale Zusammenhang zum Output nicht herstellbar ist).

Selbstorganisation lässt sich wie folgt erklären: Das System vollzieht seine Funktionen aufgrund seiner internen Logik (strukturdeterminiert) und wir gehen davon aus, dass eine Organisation als kommunikatives System operativ geschlossen ist. Dies ist die Voraussetzung für die strukturelle Kopplung an relevante Umwelten. Darüber hinaus ist ein System dynamisch, das System selbst befindet sich also in einer ständig mitlaufenden Dynamik, sodass eine Intervention zum Zeitpunkt T1 eine völlig andere Wirkung zeigen kann, als die gleiche Intervention zum Zeitpunkt T2.

Nicht-Linearität bedeutet dabei, dass diese Dynamik nicht vorhersehbaren Verläufen folgt. Weitere systemische Grundannahmen sind, dass Organisationen ihre eigenen Wirklichkeiten erzeugen und danach entscheiden sowie, dass eine Organisation nicht sieht, was sie nicht sieht (Stichwort Selbstbezüglichkeit und operative Geschlossenheit).

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