Revolutionärer Ansatz: Design-Thinking im Rahmen von Innovations-Prozessen

Die Architects of Learning (AoL´s) besuchen Prof. Weinberg in Potsdam

Im Rahmen eines Projektes mit der Helga Breuninger Stiftung haben sich die AoL´s mit Prof. Weinberg, einigen seiner Mitarbeiter und einem Studenten-Team getroffen. Dabei wurde der revolutionäre Ansatz des „Design Thinkings“ vorgestellt.

Revolutionär an dem „Design Thinking“-Ansatz ist, dass sowohl die drei bis vier Studenten pro Lerngruppe als auch ihre Professoren und Dozenten jeweils aus unterschiedlichen Disziplinen stammen. So arbeiten neben Informatikern unter anderem Usability-Experten, Designer, Betriebswirte, Mediziner, Biologen und Sozialwissenschaftler in Teams an innovativen Lösungen und entwickeln diese prototypisch.

1. Prozess

Der „Design Thinking“-Prozess ist ein Menschen-zentrierter Satz aus Methoden und Werkzeugen, der Ansätze aus den Bereichen „Design und Ethnographie“ mit Kenntnissen über Technologien und Wirtschaft kombiniert. Diese iterativen Prozesse werden eingesetzt, um die versteckten Bedürfnisse von Nutzern herauszufinden und sie mit technischer Machbarkeit sowie wirtschaftlicher Rentabilität abzustimmen. Die Resultate des Vorgehens bereichern das Leben von allen Stakeholdern, indem Erfahrungen in unterschiedlichen Formen geschaffen werden, wie z. B. Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Veranstaltungen und sogar Regelwerke.

2. Raum

Raum schafft Möglichkeiten. Wenn man sich in den Räumlichkeiten der HIP School of Design Thinking umsieht, stellt man einige Besonderheiten in Bezug auf die Umgebung fest. Mobilität und Flexibilität werden sehr ernst genommen. Die meisten Einrichtungsgegenstände sind daher auf Rollen befestigt und können frei bewegt werden. Tische und Whiteboards sind von uns, aufbauend auf den Erfahrungen der d.school-Kollegen in Stanford, gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen System 180 entwickelt worden. Wände und nahezu alle anderen Oberflächen der HPI D-School können genutzt werden, um Ideen festzuhalten und zu teilen. Informelle Treffpunkte sind überall in und um die Gebäude verteilt.

3. Multidisziplinarität

Das Team um Prof. Weinberg herum glaubt daran, dass Innovation passiert, wenn starke multidisziplinäre Gruppen sich finden und eine kollaborative Kultur aufgebaut wird, um ihre unterschiedlichen Perspektiven zu erforschen. Viele sprechen über diese Art von Teamarbeit. Nur wenige sind jedoch darin wirklich erfolgreich, da sie es verfehlen, gemeinschaftliche Prinzipien zu etablieren und dadurch nicht gut genug oder lange genug miteinander arbeiten, um die Früchte ihrer Kollaboration zu genießen. Nach den Erfahrung schweißt Design Thinking die unterschiedlichen Disziplinen zusammen und sorgt für den Erfolg der Projekte.

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