Unternehmensnachfolge als Chance zur strategischen Neupositionierung

Übergänge bedeuten immer auch eine Selbsterneuerung eines Unternehmens. Die Schärfung der strategischen Positionierung ist insbesondere in Familienunternehmen ein Prozess von besonderer Komplexität – schließlich sind alle drei Systeme Unternehmen, Familie und Gesellschafterkreis davon betroffen. Wir helfen Ihnen dabei, die Paradoxien der einzelnen Systeme zu verstehen und zu bewältigen.
Einer der erfolgskritischsten Übergänge ist die Unternehmensnachfolge – sei sie operativ oder innerhalb des Eigentümersystems. Ein sensibles Management ist erforderlich: Es verändern sich nicht nur Rollen im Unternehmen, sondern die gesamten Kommunikations- und Entscheidungsroutinen stehen auf dem Prüfstand und neue Strukturen werden gebildet. Mit dem Generationswechsel sind viele Anpassungsprozesse verbunden, die es zu bewältigen gilt.

Generations- und Führungswechsel müssen gut vorbereitet werden

Generations- und Führungswechsel sollten daher langfristig geplant und vorbereitet werden, um den Übergang zur Nachfolgegeneration erfolgreich zu gestalten. Zwar ist das Thema „Generationswechsel“ in den meisten Unternehmerfamilien auf die ein oder andere Weise präsent, konkrete Maßnahmen zur aktiven Nachfolgesuche und der damit verbundenen Qualifizierung geeigneter Nachfolger wird jedoch vielfach vernachlässigt.
Ist der Prozess im Generationswechsel erst mal festgefahren, bedarf es gezielter und für die jeweilige Situation passende Interventionen, um ein Scheitern zu verhindern.

Nutzen Sie Beratung als externen Impulsgeber

Während das gleichzeitige Management von Familie, Unternehmen und Gesellschafterkreis schon im Alltag häufig schon nicht ganz leicht ist, stellen Übergangsprozesse für Familienunternehmen noch einmal eine besondere Herausforderung dar.
Übergänge ergeben sich immer dann, wenn ein Unternehmen an den Punkt kommt, an dem gewohnte Formen des Wirtschaftens an ihre Grenzen stoßen und grundlegende strategische Neuorientierungen erforderlich sind. Ursachen können dabei sowohl familiäre als auch wirtschaftliche Veränderungen sein – ob ein Generationswechsel stattfinden soll, sich das Unternehmen auf starkem Wachstumskurs befindet oder eine Internationalisierung plant. All dies setzt gewohnte Organisationsroutinen unter Druck oder sogar außer Kraft. Etablierte, manchmal gar über Generationen hinweg entstandene Führungsstrukturen und -kulturen werden infrage gestellt und komplexe Änderungen sind erforderlich. Die Eigentümerfamilie ist dabei in besonderem Maße gefordert, sich beispielsweise an neue Finanzierungsbedarfe anzupassen und sich ggf. auch externen Bewertungsmaßstäben zu unterwerfen.

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Robert A. Sedlák

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Dr. Natalie Brandenburg

Viktoria Künzel

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